Bandinfo

-- German Version below --
somewhat damaged was founded in January 2005 out of a loose joint of jam-sessions. Very early on, it was clear that the stifling rehearsal rooms were not the ideal home for the band. The local Jugendzentrum in Selbstverwaltung in Bingen am Rhein, a self-governed youth center, saw the first on-stage appearance of the band and since then has been the homebase we are always glad to return to. In it's 9 years the band had many line-up and stilistical changes, yet the circle of friends and supporters grew steadily. Also we as a band never saw somewhat damaged as a rotating band machinery: every new member brought his or her personal influence and background into the music and contributed to the band as it stands today.

Musically speaking, the band's style and influences are very open and widespread. However, over the years a typically „somewhat damaged sound“ with certain trademarks emerged: Old-school heavy metal rhythms as well as melodic thrash and punk characteristics are part of the band's repertoire.
Decisions about stylistic development as well as band politics in general are always made collectively, where every member has the possibility to contribute or present her_his ideas. As a result, our lyrics are very diverse, dealing with our personal lives or critical perspectives at the world around.
We see our music as an offer to think about it, to identify with it or to criticize it. We see ourselves as an antifascist band, refusing any discrimination based on origin, social status, gender or sexuality. We want to share and shape somewhat damaged's future with all of those who are willing to share these thoughts with us and are simply looking to have a good time.

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Gegründet im Januar 2005 aus einer Jamsession heraus nahm die mittlerweile 8-jährige Geschichte von somewhat damaged ihren Anfang. Anfangs noch unter anderen Namen suchte sich die Band schnell Spielmöglichkeiten jenseits der beengten (und vor allem im Sommer unterträglich stickigen) Proberäume. Mehr oder minder im Umfeld vom Selbstverwalteten Jugendzentrum in Bingen entstanden, wurde das Juz i.S. einerseits der erste Ort um sich an der Bühne zu versuchen und andererseits über die letzten Jahre die homebase zu der wir immer wieder gerne zurück kehren.
Innerhalb von 9 Jahren gab es natürlich immer wieder stilistische als auch personelle Veränderungen in der Band. Wir freuen uns aber sagen zu können dass somewhat damaged sich stets im Freundes- und Bekanntenkreis weiter entwickelt hat . Für uns hat jeder Wechsel bisher nie das Gefühl einer Auswechselbank aufkommen lassen sondern jede_r Neuzugang hat auch immer wieder neue und spannende Einflüsse mitgebracht.

Musikalisch bediente sich die Band von Anfang an bei allen möglichen musikalischen Stilrichtungen. Über die Jahre hat sich mittlerweile so etwas wie ein eigener sound dabei heraus kristallisiert. Musikalische Kreationen mit einer gewissen Eigenwilligkeit welche zwar die Handschrift der Band tragen aber trotzdem sehr vielfältig ausfallen. Von old-fashioned heavy metal nummern über schnellen thrash und punk bis zu ruhigen Stücken ist alles vertreten. Es geht weniger darum eine bestimmtes musikalisches Genre zu bedienen als vielmehr die Möglichkeit zu haben die verschiedenen Einflüsse und Vorlieben der Bandmates zu etwas eigenem zusammen zu fügen was Herz und Verstand besitzt.
Entscheidungen über unsere Entwicklungen treffen wir kollektiv im Bandplenum weil jede_r von uns seine_ihre eigenen legitimen Wünsche und Bedürfnisse in der Band hat. Da für uns die Musik die Möglichkeit ist all das was uns bewegt zu be- und verarbeiten reichen unsere Texte von melancholischer Innenansicht bis hin zur kritischen Auseinandersetzung mit der Welt die uns umgibt.
Unsere Musik darf als ein Angebot verstanden werden sich mit uns, unserer Musik und unseren Texten auseinander zu setzen – sich mit der Musik zu identifizieren, darüber nachzudenken – sie zu kritisieren. In diesem Sinne verstehen wir uns als ein antifaschistisches Bandkollektiv – sprechen uns gegen jedwede Diskriminierung aufgrund von Herkunft, sozialem Status, Geschlecht oder Sexualität aus - und möchten alle die diesen Gedanken teilen einladen mit uns ein weiteres Kapitel Band Geschichte zu schreiben und eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen.